Rückblicke 2012


04.09.12: Spannender Vortrag zum Thema "Finanzen ordnen" von Bettina Renken

Kerstin Struckmeier, Bettina Renken und Birgit Liszio vom RUN (© Simone Schloen - Rotenburger Kreiszeitung)
Kerstin Struckmeier, Bettina Renken und Birgit Liszio vom RUN (© Simone Schloen - Rotenburger Kreiszeitung)

„Peter Zwegat“ hat es in aller Munde gebracht und durch seine Sendung vielen Menschen Mut gemacht sich professionelle Hilfe bei Überschuldung zu holen“, ist sich die selbstständige Schuldnerberaterin Bettina Renken sicher.  So hat die Rotenburgerin am 4.9. einen Einblick über die Arbeit als Schuldnerberaterin, im Rahmen der regelmäßigen Treffen des RUN-Vereins, gegeben. RUN steht für Rotenburger Unternehmerinnen Netzwerk und ist für Frauen, die selbstständig sind und mittels dieser Plattform einen gezielten Erfahrungsaustausch erleben und Weiterbildungen organisieren. Jeden ersten Dienstag im Monat treffen sich die Frauen in Hassendorf in Zürns Hof bei Marianne Jahn-Bärhold, die als Mitglied ihre Räumlichkeiten gern zur Verfügung stellt.

 

Was tun wenn der Schuldenberg so groß ist, dass man kein Land mehr sieht? Oder wie kann ich lernen meine Finanzen so in den Griff zu bekommen, dass am Ende des Geldes nicht so viel Monat mehr übrig ist und ich mir mit gutem Gewissen etwas leisten kann ohne einen Kredit aufzunehmen. Bettina Renken hat für alles eine Antwort und hilft den Menschen, bei den wohl heftigsten Problemen der heutigen Konsumgesellschaft wieder auf die Beine zu kommen.

 

„Leichtsinn ist, die heutigen Bedürfnisse aus den Einkünften von morgen zu befriedigen“, definierte es einmal Ambrose Bierce, was die meisten Menschen in die Schuldenfalle zieht. Die großen Firmen locken mit Finanzierungsangeboten und die Kreditaufnahme bei einem Hausbau wird einem auch nicht sonderlich schwer gemacht. Das größte Risiko taucht dann bei plötzlichem Arbeitsplatzverlust auf, wenn die Raten nicht mehr gedeckt werden können.

 

In enger Zusammenarbeit mit Frau Renken werden Haushaltspläne erarbeitet, es werden Vergleiche mit Gläubigern angestrebt, um so wieder den Boden unter die Füße zu bekommen. So kommen Klienten zu ihr, die trotz schlechter Finanzlage ihre Belege gut sortiert haben, aber auch Wäschekörbe voll mit Papieren bringen. Richtig schwierig wird es, wenn die Klienten kommen und sagen, dass sie Schulden hätten, aber alles an Unterlagen nicht mehr aufzufinden sei. Auch hier findet sie Wege, an Zahlen und Fakten zu kommen um dann ein gutes Konzept zu entwickeln. Mit 70 hatte ein Schuldner, den sie betreute, die bisher höchste Anzahl an Gläubigern. „Besonders erschreckend ist, dass bereits Jugendliche oft schon hohe Schulden haben. Hier sollte an den Schulen Präventionsarbeit geleistet werden, damit die späteren Erwachsenen die Gefahren von Schulden erkennen und ihr Konsumverhalten entsprechend organisieren“, erklärte abschließend die sympathische Beraterin.


Text: Simone Schloen (Rotenburger Kreiszeitung)

RUN-Buchtipps zum Thema  (Afiliate-Links) :


Aus dem Klappentext des Buches: "Die Autorin schildert in einfachen Richtlinien, wie man mehr aus seinem Einkommen machen kann, sein Kaufverhalten ändern und sich so den Weg zu mehr finanzieller Sicherheit und Freiheit schaffen kann. Das Buch kommt ohne große Rechenbeispiele aus und basiert auf einfachen Grundregeln, die jeder sofort versteht."

wirtschaftsblatt.at

Aus der Amazon-Kurzbeschreibung: "BRIGITTE-Finanzexpertin Helma Sick zeigt zusammen mit ihren Kolleginnen, den FINANZFACHFRAUEN, worauf es bei der ersten Planung ankommt. Mit vielen Beispielen aus ihrer Beratungspraxis geben die Expertinnen einen spannenden Überblick über die wichtigsten Geldanlagen und Versicherungen — vom Aktienfonds bis zum Bausparvertrag, von der Haftpflicht- bis zur Berufsunfähigkeitsversicherung. Sie verraten, mit welchen staatlichen Förderungen Sie rechnen können, und wie Sie mit Zins und Zinseszins zu einem kleinen Vermögen kommen."



03.07.2012: Indien - Ein Reisebericht von Antje Breitenbach

Für das Juli-Treffen der Rotenburger Unternehmerinnen (RUN) hatte sich Antje Breitenbach etwas Besonderes einfallen lassen: Sie berichtete über ihre Studienreise nach Indien, die sie im März unternommen hatte.


Indien ist mit seinen 1,1 Milliarden Einwohnern die größte Demokratie der Welt. Vielfache Klimaregionen, Menschen unterschiedlicher Religionen, Sprachen und Kulturen bestimmen diesen Staat, der von massiven wirtschaftlichen und sozialen Gegensätzen bestimmt wird.

 

Die Präsentation interessanter Fotos ließ die Frauen erahnen, mit welcher Freude und auch mit welchen Schwierigkeiten die Reisegruppe zu tun hatte. Eine Bahnfahrt brachte sie an die Grenze zu Pakistan. Das „Goldene Dreieck“ mit den Städten New Delhi, Agra und Jaipur wurde per Bus angesteuert.

 

In Agra wurde das berühmte Grabmal, das „Taj Mahal“ für die Frau des Großmoguls nach deren Tod im Jahr 1631 gebaut.

 

Doch auch Fotos aus Gegenden, die sonst wohl kaum ein Tourist zu sehen bekommt, wurden gezeigt. Kaum jemand verirrt sich nach Varanasi am Ganges. Diese Stadt am Heiligen Fluss hat Antje Breitenbach sehr beeindruckt.

 

In Kolkata (neuer Name von Kalkutta) sind die Spuren des englischen Einflusses noch heute deutlich spürbar. Viele Namen und Gebäude deuten auf die Victorianische Zeit hin.



03.07.2012: Relaunch! Unsere neue Website ist online

Screenshot der ehemaligen RUN-Homepage
Adé, Du alte Seite...

Erst wenige Stunden ist sie alt - unsere neue Homepage! Das RUN bekommt ein neues Gesicht. Nachdem seit kurzem unser neuer Flyer im Umlauf ist, wurde auch das Layout der Homepage angepasst und die Technik dahinter auf eine neue Basis gestellt. Aktuell fehlen noch einige Berichte aus der Vergangenheit, die aber peu á peu den Weg zurück auf die Homepage finden werden. Dafür hat es aber auch bereits einige neue Inhalte gegeben.

 

Wir freuen uns, wenn unsere Homepage zu einem umfangreicher Wissenspool rund um das RUN und die Belange und Interessen selbständiger Frauen wird. Kommen Sie regelmässig vorbei und entdecken Sie Neues!


12.06.2012: Rotenburger Unternehmerinnen besuchen das Bildungszentrum "Belladonna"

Zu Besuch im Bremer Bildungszentrum Belladonna
Zu Besuch im Bremer Bildungszentrum Belladonna

Trotz angekündigter Schauer und Gewitter strahlte die Sonne vom Himmel, als die Rotenburger Unternehmerinnen (RUN) zu ihrem diesjährigen Tagesausflug starteten. Mit dem Linienbus fuhren die Damen nach Bremen. Das dortige Ziel: Belladonna.

Der Verein belladonna Kultur-, Kommunikations- und Bildungszentrum für Frauen e.V. wurde 1986 in Bremen mit der Zielsetzung gegründet, die politische, gesellschaftliche und kulturelle Bildung von Frauen zu fördern. Frau Katharina Braun empfing die Unternehmerinnen zu einem interessanten Vortrag sowie einer Führung durch das Altbremer Stadthaus in der Sonnenstraße.


Anschließend waren die Unternehmerinnen mit der Historikerin Kathrin Klug zu einer spannenden Stadtführung durchs Bremer „Viertel“ verabredet. Die Damen wissen nun, welcher Frau die Mathildenstraße gewidmet ist und warum die berühmt-berüchtigte Straße Helenenstraße heißt.

Stadtführung im Bremer "Viertel"
Stadtführung im Bremer "Viertel"

Zwischendurch trafen sie auf etliche Frauen, die sich im Viertel selbstständig gemacht hatten. Und wie es nun mal so ist bei den Frauen: Adressen wurden ausgetauscht, Geschäfte angebahnt und oft war der Satz zu hören: „Ich komme bestimmt bald wieder!“

 

Nach einem gemeinsamen Abendessen in einem spanischen Restaurant ging ein sehr interessanter Tag seinem Ende entgegen. Auf der Rückreise im Linienbus waren sich die Frauen einig: Es hat viel Spaß gemacht und war obendrein noch sehr informativ!

 

Text: Karin Munke


Zevenerinnen an der Spitze des Netzwerks

Birgit Liszio und Angela Salewski bekleiden ab sofort die Vorstandposten des RUN
Birgit Liszio und Angela Salewski

Sie sind engagiert, kreativ und selbständig. Nicht nur im Privatleben, sondern besonders auch im beruflichen Schaffen, und genau dort setzen die Geschäftsfrauen außerdem auf einen regelmäßigen Austausch von Erfahrungen, Ideen und interessanten Adressen.

Das Rotenburger Unternehmerinnen Netzwerk (RUN) ist ein eingetragener Verein, der Wissen und Kontakte von Existenzgründerinnnen, selbständigen Unternehmerinnen und Frauen in Führungspositionen bündelt. Bei der obligatorischen Mitgliederversammlung gab es vor wenigen Tagen Änderungen an der Führungsspitze.

Die Geschäftsfrauen des RUN wählten erstmals Angela Salewski (die Inhaberin einer Allianz Generalvertretung in Zeven) zu ihrer ersten Vorsitzenden. Die neue zweite Vorsitzende des RUN, Birgit Liszio - sie führt ebenfalls eine Allianz Generalvertretung - kommt auch aus der Stadt am Walde. Das Netzwerk steht damit, mit Kerstin Struckmeier als Kassenwartin (Inhaberin der Firma Fibuks), komplett unter Zevener Leitung, und frischer Wind ist versprochen.

"Das RUN freut sich über jede neue Interessentin und kreative Frau, melden Sie sich gern bei uns - hineinschnuppern und erfahren, wie wir uns gegenseitig von Nutzen sein können, ist garantiert spannend", so die neue Führungsspitze gegenüber der Zevener Zeitung.

 

Besser hätten wir es nicht schreiben können: Wir danken der Zevener Zeitung vom 08.02.11 / Christiane Meyerdiercks.


Hurra fürs große I? Warum gendern so wichtig ist

Brigitte Borchers (Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Rotenburg) referiert über das Gendern
Brigitte Borchers (Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Rotenburg)

Mit viel Humor und Augenzwinkern und allerlei Aha-Erlebnissen zeigte uns Brigitte Borchers, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Rotenburg und Kabarettistin, wie stark unsere Sprache männlich geprägt ist.

 

Wir Frauen werden nicht explizit benannt, wir werden einfach mitgemeint. Eines von vielen Beispielen im Laufe des Abends "Jeder kann heute dank Kaiserschnitt planen, wann er seine Entbindung haben wird." Weniger lustig, eher problematisch ist die Tatsache, dass wir oft gar nicht mehr merken, wie die ständige Verwendung der männlichen Form auch die Wahrnehmung bestimmt. Zum Abschluß gab es ein passendes Lied von den Wellküren auf dem Klavier  - klasse!

 

Brigitte hat sich auch die Mühe gemacht, die websites aller RUN-Frauen hinsichtlich der "Gendersprache" durchzugehen. Bei Interesse können alle RUN-Frauen Brigitte kontaktieren und bekommen einen persönlichen Tipp in Sachen geschlechtergerechtes Formulieren. Übrigens war das Cafe Hollman der ideale Rahmen für das Treffen - ein gemütliches Ambiente, köstliche Tapas in Hülle und Fülle und eine nette Rundumversorgung.